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You have officially been pimped!

Innenansicht

Auf diesen Bildern kann man wunderschön das Resultat so einiger Bastelstunden erkennen, die ich mit meinem PC verbracht habe.

Schritt-für-Schritt Beschreibung:

  1. Beide Seitenteile und die Oberseite vom Gehäuse von diesem gelöst.
  2. Die (von vorne gesehen) linke Seite direkt aufs Bett gelegt und die im Voraus gezeichnete Vorlage mit einem Bleistift auf das Blech übertragen, was leider nur mäßig gut zu erkennen war. Beim Erstellen der Vorlage musste ich darauf achten, dass ich so viel vom Metall stehen lasse, damit ich später den Lüfter in einer günstigen Position über CPU und Northbridge platzieren konnte.
  3. Nun waren die eingezeichneten Konturen mit einer Stichsäge (Metallsägeblatt !) auszusägen, nachdem mit ich mit einem großen Bohrer Löcher so platziert hatte, um mit der Stichsäge bequem arbeiten zu können.
  4. Als das geschafft war, habe ich das gesamte Gehäuseteil nochmal von außen mit feinem Schmirgelpapier abgeschliffen, damit der Lack später besser darauf haften bleibt.
  5. Selbiges noch für die restlichen 2 Teile durchgeführt.
  6. Nun musste ich noch alle Teile sorgfältig mit einem feuchten Mikrofasertuch und ein wenig Spülmittel von der Metallspähne und etwaigen Fingerabdrücken sowie Verschmutzungen befreien.
  7. Nun war es an der Zeit, Farbe ins Spiel zu bringen (was auf den Fotos leider nicht allzu gut zu erkennen ist). Im Baumarkt habe ich mir dazu eine Dose seidenmatten roten Sprühlack gekauft. Diese war aus gut 20-30cm Entfernung in gleichmäßigen Bahnen aufzusrühen, bis die weiße (werkseitig aufgetragene) Grundierung vollständig mit roter Farbe bedeckt ist. (Tipp.: Um herunterlaufenden Tropfen Farbe an den Seiten vorzubeugen, beim Sprühen am besten über die Ränder hinausziehen, nachdem der Hintergrund (in meinem Fall die Garagenwand) möglichst großflächig mit Zeitungspapier ausgekleidet worden ist.)
    Diese Lackierung im Abstand von 2-3 Stunden je nach Farbe und Deckintensität 2-3 mal wiederholen.
  8. Als optisches Highlight für den Lüfter habe ich nun noch ein kleines Stück Sperrholz zugesägt, an den Seiten abgeschliffen (abgerundet) und schwarz lackiert.
  9. Da der Lack vor der weiteren Bearbeitung des Seitenteils noch trocknen musste habe ich in das Computer-Gehäuse-Skelett schon mal die roten Kaltlicht-Kathoden passgenau mit doppelseitigem Spiegelklebeband befestigt. Angeordnet sind beide vertikal neben dem Sichtfenster, sodass die Komponenten inkl. der Räume zwischen den PCI-Erweiterungskarten gut beleuchtet sind.
  10. Daraufhin einen Lüftergrill mit dem Motiv eines Skorpions davor und einen mit roten LEDs beleuchteten temperaturgeregelten Silent-Lüfter von Coolermaster dahintergesetzt und alles mit den mitgelieferten Schrauben fest verbunden.
  11. Als nächstens habe ich die Gehäuseblende vorne abgeschraubt, was in der Tat eine ziemlich fummelige Angelegenheit
    Aussenansicht

    war, und die vorhandenen grünen LEDs durch ultra-helle ‘Laser-LEDs’ in weiß ausgetauscht, die für die Anzeige von Power und der HDD zuständig sind.

  12. Danach habe ich die Front wieder befestigt und ein paar Löcher in den Gehäuseboden gebohrt. Jeweils 1 in jeder Ecke des Gehäusebodens und in Großes mittig im vorderen Drittel des Gehäuses. Durch dieses sollten später die roten Laser LEDs vom Inneren nach außen geführt werden um diesen schicken Strahl-Effekt auf dem Teppichboden zu erzielen.
  13. Konsequenterweise habe ich die LEDs direkt im Gehäuse verkabelt und von Innen nach außen (unten) geführt, um diese dort ebenfalls mit doppelseitigem Spiegel-Tape zu befestigen.
  14. An den anderen Bohrlöchern noch Holzklötze festgeschraubt, um den Rechner insgesamt ca. 4 cm anzuheben und so genügend Freiraum für das Ausrichten der Laser-LEDs zur Verfügung zu haben.

Ich finde, dass Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Wenn es Euch gefällt oder Ihr noch mehr verrückte Ideen habt, schreibts mir bitte in die Comments

Autor

Seit Kindheitstagen ist der Computer sein Begleiter. Was mit Linux anfing, wurde 2005 ein/e Beruf/ung, die weit über den Arbeitsplatz hinausgeht. Durch stetige Weiterentwicklung fasste er auch im *BSD Segment Fuß und bietet mittlerweile professionelle Lösungen im Bereich Hosting, Networking und Infrastruktur an. Als Ausgleich beschäftigt er sich neben Computerspielen mit der Fotografie.

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