5. Juli 2006
von Commander1024
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VMWare Server (free)

Seit einiger Zeit kann man sich die beta Version der Virtualisierungssoftware VMWare Server kostenlos herunterladen. VMWare versichtert, dass das Produkt auch nach Ablauf der beta-Phase weiterhin kostenlos verfügbar bleiben soll.

 

Bei der Version für Linux ist lobend anzumerken, dass die (Kernel-) Module für die Netzwerkkonnektivität zwar OpenSource sind, aber ClosedSource Module nachladen sodass der Kernel nach der Installation mit ‘tainted’ geflaggt wird. (Das bedeuted, dass man mit diesem Kompilat bei keinen Support der Kernel-Entwickler erhält.)

Man lädt sich also die Software hier herunter und klickt auf den Button unter "First Time Users", wenn man noch keine Serial besitzt (diese bekommt man nach der kostenlosen Registrierung per e-mail zugeschickt).

Nun ist die Datei zu entpacken (in einem beliebigen Verzeichnis) und die Installation mit folgenden Befehlen zu starten:

tar xfvz VMware-server-1.0.0-27828.tar.gz
cd vmware-server-distrib
./vmware-install.pl

Die Fragen des Installations-Skripts können in den meisten Fällen mit <Enter> bestätigt werden.

 

Wenn dieses Script fertig ist, wird im Anschluss automatisch das Konfigurations-Skript gestartet.

Dabei fragt es auch ab, ob und wie die Netzwerkinterfaces des Gastsystems Zugang nach "außen" erhalten sollen. Zur Auswahl stehen:

  1. Bridged Networking, dabei wird das Gast-Interface mit einem des Hostsystem "überbrückt", sodaß es wie eine eigene, vollwertige Netzwerkkarte reagiert und direkt von allen Rechnern, die über dieses Interface angebunden sind und sich im selben Subnetz befinden, angesprochen werden kann.
  2. NATed Networking, dabei befindet sich das Gast-Interface per Network Address Translation "hinter" dem des Hosts, und kann per Port-Forwarding von außen erreichbar gemacht werden.
  3. Host-Only NATed Networking, dies ist im Prinzip das selbe wie NATed Networking, allerdings, kann so nur das Host- mit dem Gast-System kommunizieren.

Im weiteren Verlauf werden auch die nötigen Kernel-Module kompiliert.
Läuft das Host-System mit einem selbstgebackenem Kernel, sollten alle notwendigen Betriebssystemkomponenten bereits vorhanden sein und vom Skript gefunden werden.

Läuft das System allerdings mit dem Kernel der Distribution, fehlen vermutlich die "Development" Teile einiger Pakete.

Unter Debian / Ubuntu wären das folgende (bei anderen Distributionen werden diese ähnlich benannt sein):

  • kernel-source-<Version des laufenden Kernels>
  • kernel-headers-<Version des laufenden Kernels>
  • gcc (in der Version mit der der Kernel der Distribution kompiliert worden ist – VMWare weist darauf hin)
  • make

Diese fehlenden Komponenten können mit den Paketverwaltungstools der Distribution bequem nachinstalliert werden.

Danach kann das Konfigurations-Skript ungehindert durchlaufen und die Kernel-Module kompilieren. Dabei wird der Management Daemon, der die Client-Verbindungen für die GUI entgegennimmt auch in inetd Konfig eingetragen, sodaß man sich mit diesem nach einem

/etc/init.d/inetd restart

direkt verbinden kann, um die erste virtuelle Maschine einzurichten. Dabei ist es relativ egal, welches OS man im Gastsystem laufen lassen möchte.

3. Juli 2006
von Commander1024
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freedb.org vor dem Aus!

Die kostenlose CD-Titel Datenbank freedb.org steht vor dem Aus, da sich 2 der 3 Entwickler von dem Projekt trennten. Der Dritte im Bunde fühlt sich nicht in der Lage, das Projekt alleine fortzuführen.

Wie golem.de berichtet, steht die Domain zum Verkauf. Hoffentlich fällt diese populäre Domain jetzt nicht Grabbern in die Hände, auf die so viele Open-Source, Freeware sowie kommerzielle Programme zum Abrufen der Titelinformationen von Audio CDs zugreifen.

Wäre schön, wenn ein engagiertes Team das Projekt fortführt, besonders wegen der ziemlich umfangreichen CD-Titel-Datenbank, die sich mit der Zeit angesammelt hat.

R.I.P. freedb.org!

29. Juni 2006
von Commander1024
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Mein Auto

Ich wollte hier an dieser Stelle mal mein Auto zur Schau stellen!

 

 

Leider wird der Blick darauf durch den neuen Porsche meines Cheffes gestört ;-)

23. Juni 2006
von Commander1024
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Notebook: MSI vs. ASUS

Vorgeschichte:

Da mein altes Notebook – ein ewig altes bei Lidl gekauftes auf Targa gebrandetes Gericom Modell – meinen Ansprüchen bezüglich Stabilität nicht mehr gerecht werden konnte (es stürzt unnachvollziehbar in unregelmäßigen Abständen ab, ohne, dass ich ein Muster erkennen, geschweige denn die Fehlerursache einkreisen kann), fiel der Entschluss, dass ein Neues her muss.

Da ich, wie man auch meinem Blog entnehmen kann, eine gewisse Affinität zu Linux habe, war einer des kaufentscheidenden Gründe für das Notebook, dass es von Linux weitgehend unterstützt werden sollte. Da bot sich natürlich ein 64bit Prozessor von AMD an (Turion 64 MT-34). Leider ist die Modellvielfalt eher als gering zu bezeichnen, wenn man meine weiteren Ansprüche mitberücksichtigt:

  • mind. 1GB RAM, aufrüstbar auf mind. 2GB
  • schnelle 3D Grafikkarte (fürs gelegentliche Zocken), bei geringer Stromaufnahme im Office Betrieb
  • möglichst große Festplatte
  • lange Akkulaufzeit

Nach einiger Suche bin ich auf einen Barebone von MSI gestoßen, den MS-1029, den ich bei einem bayrischen Online-Shop sehr komfortabel konfigurieren konnte.

Eine Enttäuschung jagt die nächste:

Nachdem das Geld überwiesen war kam auch ziemlich zügig das Paket an, ausgepackt, Windoof als Erstes installiert und nach ca. ner halben Stunde die ersten Abstürze. Also kurzerhand ne CD mit memtest86 eingelegt und laufen lassen. Eine halbe Stunde lang ging es gut, dann erschienen die ersten Fehlermeldung auf dem Bildschirm, was im weiteren Verlauf exponentiell anstieg. Nach einer Stunde habe ich den Test dann abgebrochen.

Also direkt bei der Firma angerufen, die mir eine RMA-Nummer gaben, die ich von außen auf das Paket drauf schreiben sollte. Dies erledigt, habe ich das Notebook wieder verpackt und zurück geschickt. Der Ersatz kam zeitnah. Das Mainboard wurde getauscht und es soll ein ganzes Wochenende mit einem Stresstest überprüft worden sein, welchen es auch bestanden haben soll. Aufgrund diverser Schwierigkeiten und teilweise mehre Minuten langer "Ladepausen" habe ich ein BIOS Upgrade durchgeführt, was den netten Seiteneffekt hatte, dass es Windows nun gar nicht mehr booten wollte. Auch ein Rückflash des gesicherten BIOS änderte nichts an dieser Situation.

Also wieder mit neuer RMA zurückgeschickt. Diesmal ‘hielt’ das Gerät auch in der Tat länger durch. Aber auch dieses Gerät wollte spontan – ohne erkennbaren Grund – nach ca. 1 Woche nur noch Linux booten. Beim Windows Kernel (sowohl vom installierten Win auf der Platte als auch von der Windows Installations CD) blieb es immer hängen.

Da der Händler nun schon 2 mal nachgebessert hatte und ich wenig Lust hatte, in Zukunft alle 1-2 Wochen mein Notebook zurückzuschicken und jedesmal die Betriebssysteme von Neuem zu installieren, schickte ich das Gerät mit der Aufforderung, das Geld zu erstatten wieder zurück, was auch geschah.

Am Ende wird alles wieder gut:

Ich begab mich nun erneut auf die Suche nach einem "zu mir passenden" Notebook und fand das ASUS A6JM-AP007H als ideal, im Batterie-Modus kommt es leicht auf 3,5-5 Stunden Laufzeit und sogar beim leistungsintensiven Spielen hält es noch 2 Stunden durch.

Als Shop kann ich guten Gewissens redcoon empfehlen, die damals das Gerät als einer der Wenigen überhaupt liefern konnte, dabei noch den günstigsten Preis hatte. Heute ist der Preis schon knapp 100€ billiger (1442,- €)

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23. Juni 2006
von Commander1024
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Google Earth Beta 4

Google Earth beta 4 nun für Linux und Windows

Mit Google Earth können Sie Bildmaterial der Erde sowie andere geografische Informationen direkt auf Ihren Desktop holen. Betrachten Sie exotische Orte wie Maui und Peking oder auch interessante Orte wie örtliche Restaurants, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr. (Quelle: http://earth.google.com)


Die Installation gestaltet sich denkbar einfach:

Zuerst ist die Datei in ein Verzeichnis der freien Wahl herunterzuladen und dann mit Ausführungsrechten zu versehen:

chmod +x GoogleEarthLinux.bin

Danach startet man den Installer als root:

su<Passwort>./GoogleEarthLinux.bin

Die installierten Daten wandern korrekt nach Vorschriften der LSB (Linux Standard Base) nach /usr/local/ sodass die ausführbare Binary danach automatisch in der $PATH Variable zu finden ist und man Google Earth somit einfach durch Eingabe von

googleearth

starten kann. Ebenso ist es auch möglich in der GUI seiner Wahl einen Link auf dem Desktop / Startmenü anzulegen.

English Users can also view a similiar instruction on this website.