FreeBSD 9 mit deutscher Lokalisierung

Am von geschrieben & abgelegt unter Administration, BSD, IT.

FreeBSD wird standardmäßig mit iso8859-1 Zeichensatz und Tastaturbelegung installiert und kann somit weder deutsche (oder anderssprachige) Umlaute annehmen noch ausgeben. Den Display-Font betrifft dies ebenso.

Moderne POSIX kompatible Systeme setzen zur Umgehung dieses Problem heutzutage auf UTF-8 oder UTF-16, um nahezu alle Zeichen der meisten Sprachen darstellen zu können. FreeBSD hatte wohl lange Zeit noch das eine oder andere Problem mit UTF-8, was aber spätestens seit Version 9 der Vergangenheit angehört.

Einstellung der Bildschirm-Console:

/etc/rc.conf editieren:

# Zu verwendende Konsoleschrift (iso8859-15)
font8x14="iso15-8x14"
font8x16="iso15-8x16"
font8x8="iso15-8x8"

# Deutsche Tastaturbelegung
keymap="german.iso"

Einstellung der Lokalisierung (locale)

/etc/login.conf editieren und eine Sprachgruppe anlegen

german:German Users Accounts:\
      :charset=UTF−8:\
      :lang=de_DE.UTF−8:\
      :tc=default:

Die Änderungen aktivieren:

# cap_mkdb /etc/login.conf

Betreffende User der Sprachgruppe german mit dem Kommando vipw  zuweisen:

user:password:UID:GID:german:0:0:USER_NAME:/home/USER_NAME:/bin/SHELL

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FreeBSD 9 mit virtio als Linux KVM Gast

Am von geschrieben & abgelegt unter Administration, BSD, IT, Linux.

Mithilfe von virtio-kmod kann ein unter dem Linux KVM Hypervisor eingesetztes Betriebssystem durch direkte paravirtualisierte APIs Ressourcen des Hosts nutzen. Ist dies nicht möglich, muss dem OS eine Netzwerkkarte / IDE Festplattencontroller usw. vorgegaukelt, deren Funktionen emuliert und für das Storagebackend umgesetzt werden, was Zeit und Ressourcen kostet und somit die Geschwindigkeit des Gastes einschränkt.

Seit FreeBSD 8.2  gibts virtio-kmod in der offiziellen Ports-Sammlung. Mit dem gerade erschienenen Release von FreeBSD 9 soll dessen Geschwindigkeit aber deutlich gestiegen und nun sinnvoll einsetzbar sein.

Um diese Vorteile nun unter auch auf einem FreeBSD 9 Gast nutzen zu können, muss der entsprechende Port installiert werden. Damit die Kernel Module sauber durchcompilieren, sind die src-base und src-sys Pakete erforderlich und sollten unter /usr/src/sys vorhanden sein.

# portinstall virtio-kmod

Nun editieren wir /boot/loader.conf. Um die eben gebauten Module beim booten zu laden, fügen wird diese Zeilen vorzugsweise am Anfang der Datei ein:

virtio_load="YES"
virtio_pci_load="YES"
virtio_blk_load="YES"
if_vtnet_load="YES"
virtio_balloon_load="YES"

Nun müssen wir dem System sagen, wie die paravirtualisierten Geräte nach Umstellung auf virtio heißen. Virtuelle HDDs werden dann vtbdX (z. B. vtbd0) und Netzwerkkarten vtnetX (z. B. vtnet0) heißen. Dies müssen wir entsprechend in der /etc/rc.conf ändern, wenn wir dort das Netzwerk konfigurieren und die Laufwerke in der /etc/fstab sollten natürlich auch passend ersetzt werden, sofern wir nicht nach diesem Howto zfs-on-root eingerichtet haben, dann entfallen Änderungen an der (ohnehin leeren) fstab.

Nun können wir den FreeBSD Gast mit shutdown -p now herunterfahren und die HDD/Netzwerkhardware im Hypervisor auf “virtio” umstellen. Dies kann bei Einsatz von libvirt wahlweise mithilfe eines Programms wie virsh, virt-manager, Archipel oder dem Editieren der .xml Gastdefinition unter /etc/libvirt/qemu/ geschehen. In letzterem Fall muss libvirt neu gestartet werden (was keinen Neustart laufender Gäste zur Folge hat).

Unter Debian/Ubuntu:

# /etc/init.d/libvirt-bin restart

Nun starten wir das FreeBSD wieder und erfreuen uns an deutlich schnelleren Festplatten- und Netzwerkzugriffen sowie den weiteren Annehmlichkeiten, die die KVM Paravirtualisierung bietet.

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FreeBSD 9 mit Root on ZFS

Am von geschrieben & abgelegt unter Administration, BSD, IT.

Der aktuelle 9.0 Release von FreeBSD unterstützt im mitgelieferten curses-Installer (bsdinstall) leider immer noch nicht die Auswahl des Dateisystems zfs als root-Dateisystem. Das Prozedere der manuellen Installation ist in einigen Punkten durch die neue Installer-/Live-CD um Einiges einfacher geworden. Dabei bin ich nach diesem Howto vorgegangen, welches ich hier quasi nur für den deutschsprachigen Raum und zur eigenen Referenz wiedergebe: » “FreeBSD 9 mit Root on ZFS” weiterlesen

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Screenshots auf dem Galaxy Nexus mit Android 4.0.x

Am von geschrieben & abgelegt unter Android, Mobile.

Mit Android 4.0 gibt es nun eine native Möglichkeit, Screenshots zu erstellen. Nervige Drittanbietersoftware aus dem Market entfällt, ebenso wie die Voraussetzung, sein Gerät gerooted zu haben (was natürlich aus anderen Gründen dennoch eine gute Idee ist).

Dazu <Volume Down>  und  <Power> für ca. 1 Sekunde gleichzeitig drücken und das Bild wird nach einer visuellen Rückmeldung in dem Screenshots Ordner abgelegt, wo er auch über die Galerie wiederzufinden ist.

 

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Hotel “Achteck” Düsseldorf-Garath

Am von geschrieben & abgelegt unter Fotografie, Gastronomie, Reisen.

Spät hat sich die Firma, in der ich arbeite, dazu entschlossen, zur diesjährigen vergangenen Expopharm zu fahren. Dementsprechend waren die Hotels in der näheren Umgebung bereits ausgebucht und / oder viel zu teuer. Wir gingen davon aus, nach einem langen Messetag entsprechend

erschöpft zu sein, schränkten wir die ohnehin schon geringe Auswahl auf diejenigen ein, die mit öffentlichem Nahverkehr bequem erreichbar waren. Bei den verbliebenen gingen wir nach der Speisekarte, da so die Suche nach einem guten angrenzenden Restaurant entfiele.

Letzten Endes fiel die Wahl auf das “Achteck” in Düsseldorf-Garath. Das Hotel ist 3 Minuten Fußweg zur nächsten S-Bahn Station entfernt und in einer Fußgängerzone umgeben von Supermärkten, Sparkasse und Bäcker gelegen. Somit konnten wir mit S-Bahn und U-Bahn in ~45 Minuten von der Haustür direkt zum Eingang des Düsseldorfer Messegeländes fahren und das Auto während dieser Zeit in der hoteleigenen Tiefgarage parken.

Der Messeaufenthalt war sehr interessant, wir haben einige neue Kontakte geknüpft, bestehende aufgefrischt und mit Kunden, potentiellen neuen Kunden sowie Konkurrenten geplauscht. Mein persönliches Highlight war jedoch das Hotel.

Eingecheckt haben wir am Mittwochabend nach dem Aufbau auf dem Messegelände. Wir wurden sehr herzlich empfangen, haben den Wagen abgestellt, kostenlosen Zugang zum WLAN (! – für mich natürlich sehr wichtig) bekommen und mit dem Hotelier Dujo Babic besprochen, wann wir am nächsten Morgen frühstücken wollten, um pünktlich auf dem Messegelände eintreffen zu können. Dabei wusste er sogar zu berücksichtigen, dass der Anschluss von S- an U-Bahn in der Regel nicht klappt und deswegen 10 Minuten mehr einzuplanen seien.

Nachdem wir uns kurz auf dem Zimmer frisch gemacht haben ging es wieder runter ins Restaurant zum Abendessen – wahlweise im Raucher- oder Nichtraucherbereich – und wurden überrascht von einer außerordentlich leckeren Küche und einer schmackhaften Getränkeauswahl – beides zu sehr moderaten Preisen (Speisekarte). Die Bedienung ist sehr nett, aufmerksam und zuvorkommend. Nach dem Essen waren wir aber dann aber auch gar und konnten uns mit vollen Bäuchen in unsere Betten fallen lassen.

An dieser Stelle ein paar selektive Impressionen des Hotels ;-)

Das Frühstück am Morgen in aller Frühe konnte sich wirklich sehen lassen und ließ auch keine Wünsche offen. Die weiteren Tage waren zwar allesamt anstrengend aber insgesamt weniger spannend.

Für das Wochenende war es geplant, dass Chefs Frau für einen Tag inkl. Übernachtung zu Besuch kommen sollte, er hatte daher auch ein Doppelbettzimmer gebucht. Meine Frau wollte zwar auch am Freitag kommen, als bescheidene Menschen, haben wir jedoch nicht geplant zu übernachten – mein Bett im Einzelzimmer war ohnehin zu klein. Beim gemeinsamen Abendessen am Freitagabend mit unseren Frauen kurz bevor meine wieder abreisen wollte, kam Chef die Idee, einfach mal zu fragen, ob es möglich sei, für mein Zimmer ein Beistellbett zu organisieren, damit sie uns morgens zur Messe begleiten und anschließend in aller Ruhe nach Hause zurückfahren konnte und nicht noch nachts raus muss.

Leider ließ der Hotelinhaber verkünden, dass eigentlich kein Bett mehr frei sei, dennoch nahm er meinen Zimmerschlüssel mit und wollte mal schauen, was zu machen sei. Eigentlich hatten wir die Sache bei einen Bierchen schon wieder vergessen, da kam unsere Bedienung strahlend an den Tisch, um uns mitzuteilen, dass sie ein Bett organisieren konnten und, dass Handtücher, etc. auch doppelt ausgeteilt wurden. Im Endeffekt wurde diese außerordentliche Extrawurst nicht einmal berechnet. WOW!. Da musste dann auch ein Trinkgeld her und Web-Propaganda, welche ich hiermit abliefere ;-)

Gut trinken kann man in der gemütlichen Bar des Hauses übrigens auch, was ich an einem Abend auch getan habe :-)

Sehr empfehlenswert der Laden

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