An diesem Tag haben wir uns mit Mitarbeitern der Fischereiaufsicht getroffen, die illegale Fischerei (mit Fangnetzen) kontrollieren und unterbinden. Ganz besonders im Frühling zur Laichzeit der Fische. Anschließend ein gemütliches Picknick im Freien mit leckerer, frisch zubereiteter, traditionell russischer Fischsuppe Hier weiterlesen Speedboat / Oka / Picknick / Ucha
Da sich die beiden Scheisserchen in letzter Zeit ein paar mal durch die Plastikwanne ihres Käfigs durchgeknabbert haben, musste etwas Stabileres her. Die Lösung, die uns derart zufrieden stellt, dass man nicht bei jeder Gelegenheit prüfen muss, ob die Flickschusterei noch hält und den Ratten mehr Spaß und Ram bietet, ist eine deutlich größere Edelstahlnagervoliere. “Baby” und “Stevie McQueen” durften gestern schon einziehen, alles erkunden und das neue Spielzeug ausprobieren. Die Erkenntnis, dass ein Ausbruch nun deutlich schwieriger ist, wird sicher noch kommen, aber sie schienen sehr neugierig zu sein und haben jeden Winkel (und jede Etage) erst einmal ausführlich inspiziert. Und ich bilde mir ein, dass das größere Platzangebot, auf Gefallen gestoßen ist.
Für mich sehr positiv ist auch der Umstand, dass sich der Käfig nun viel schneller und bequemer reinigen lässt
Schwanzvergleiche gibt es ja vermutlich schon so lange wie es Männer gibt, also fang ich einfach mal an
Aus Performancegründen (Upgrade Internetleitung von 20 auf 32 MBit und Ende des Jahres auf 128Mbit) habe ich meinen PC Engines Alix, der schon seit einem knappen Jahr als Router werkelt, in den Ruhestand geschickt und durch ein Intel Atom basiertes System (mit 4xGbE!) ersetzt. Dazu aber später mehr
Beeindruckend fand ich aber, was vnstat(i) in dieser Zeit an Traffic an dem externen Interface gemessen hat (klar LAN/WLAN war wegen lokalem Traffic noch weit höher aber das ist ja auch keine Kunst).
Heute widme ich mich mal einigen kleinen Software-Helferlein, die sich bei meiner täglichen Arbeit bewährt haben und das Betriebssystem sinnvoll in der Funktionalität erweitern.
Tilda
Was mich schon damals zu Gamerzeiten bei Spielen wie Quake, Half-Life, Counter-Strike und co. sehr angemacht hat, war die Konsole, die man sich mit der Taste “^” vom oberen Bildschirmrand ausfahren konnte. Sowas gibts natürlich auch für KDE und Gnome und hört dann auf den Namen yakuake oder tilda. Beides kann über die Paketverwaltung der meisten gängigen Distributionen nachinstalliert werden. Somit ist es möglich mit einem (definierbaren) Tastendruck (default: F1) sofort eine Shell in den Vordergrund zu holen und wieder verschwinden zu lassen um fix auf der Konsole einen Befehl abzusetzen oder etwas nachzugucken. Das ist natürlich vor allem dann sinnvoll, wenn man wie ich unter Linux sehr viel auf der Konsole arbeitet, alleine, weil ich schneller tippen, als mit der Hand zur Maus greifen, zielen, durch Menüs hangeln und klicken kann.
Launchy
Das sehr fexibel einsetzbare launchy ersetzt den “Ausführen”-Dialog von Linux, Windows und co. und läuft auf allen “großen” Betriebssystemen. Per Tastaturkombination (default: Strg + Space) öffnet sich in der Bildschirmmitte ein kleine Eingabezeile, auf der der Name eines Programms, eine simple Rechenoperation oder eine URL eingegeben werden kann. Das Programm sucht bei jedem Tastendruck nach Treffern und liefert sofort Icon + Name des gewünschten Tools um es dann mit <Enter> sofort zu starten. Bei Mehrdeutigkeiten bietet es eine drop-down Liste mit den Treffern an. Weiterhin kann man z. B. “fire” tippen, bekommt Firefox als Anwendung angeboten, kann dann auf <Tab> drücken und direkt eine Url als Parameter mit übergeben. Das funktioniert mit fast allen Programmen problemlos und stellt eine sehr schnelle und effiziente Art der Anwendungsverwaltung dar und ist jedem Startmenü oder Dock überlegen.
gnome-launch-box
Alternativ dazu gibt es unter ubuntu noch die gnome-launch-box (ubuntu, debian, source), die zwar auch in den Ergebnislisten Dokumente aus dem home-Ordner auflistet, dafür aber andere Features vermissen lässt und händisch via System -> Einstellungen -> Tastenkombinationen einem Shortcut zugewiesen werden muss.
Radiotray ist ein toller, minimalistischer Webradio Player für den Gnome-Tray. Rechtsklick -> Sender einstellen: Simple GUI um Stream-URLs einzugeben und mit Namen für das Dropdown Menü zu versehen. Linksklick öffnet die Liste der eingegebenen Sender. Kennt nur die Status “Abspielen” / “Aus”. Wunderbar, genau das was ich will, wozu soll nen Totem/Mplayer/VLC/was-weiss-ich womöglich mit Visualizer mitlaufen, nur um ein bisschen Web-lala zu hören.
Beim Sortieren, Ordnen, Bearbeiten der ganzen in Russland geschossenen Bilder bin ich auf ein massives Problem gestoßen. Sowohl die Digitalkamera von Olga, als auch mein Handy speichern die Orientierung der Kamera beim Knipsen (horizontal, vertikal) in den EXIF-Daten eines jeden Bildes. Unter Ubuntu ist das gar kein Problem. Vom Filemanager, dem Bildbetrachter (eye of gnome | eog) bis zur Fotoverwaltung (F-Spot) und der Bildbearbeitung (gimp) können restlos alle Programme die Bilder in der richtigen Orientierung anzeigen und benutzen.
Will man nun aber Dateien mit einem Win(doof) System austauschen, oder ins Web hochladen sieht es sehr schnell ganz anders aus und man muss sich zwangsweise den Hals verdrehen. Besonders ärgerlich, ich habe mich an die reibungslose Auswertung der EXIF-Daten gewöhnt, sodaß mir mehrfach erst nach Upload aufgefallen ist, dass zig Bilder “auf der Seite lagen”.
Also suchte ich nach einer schnellen, möglichst verlustfreien Möglichkeit, die Bilder zu drehen aber gleichzeitig auch die Orientierungsdaten zu ändern. Denn sonst hätte es ja dann unter Ubuntu zu ausgerenkten Hälsen führen können.
Meine erste Idee ging in Richtung Batch-Processing mit gimp. Allerdings hätte ich da erstmal bisschen mit rumbasteln müssen und der fette gnome ist auch nicht gerade leichtgewichtig und schnell. Etwas kleineres für diesen Zweck optimiertes musste her.
Tante Google hat mich nach einer kurzen Suche zu jhead geführt. (ubuntu / debian aus der Paketverwaltung). Für Windows gibts das auch, braucht dann aber ggf. noch eine Installation von ImageMagick, welche auf Linux Systemen in der Regel vorinstalliert ist (oder einfach über die Paketverwaltung nachinstalliert werden kann).
Mit jhead ist es mögich, alle Bilder in einem Verzeichnis, die rotiert dargestellt werden sollten, in einem Rutsch verlustfrei zu drehen und das auch ziemlich flott. Dazu einfach in das entsprechende Verzeichnis wechseln und folgenden Befehl auf der Kommandozeile ausführen:
# jhead -autorot *.jpg
Natürlich gibt es aber noch einen großen Batzen an weiteren Optionen für dieses handliche, kleine Tool, nachzulesen in der Dokumentation.
Die Besichtigung des recht großen Kreml Geländes hat relativ viele Bilder verursacht, deswegen werden diese in einem eigenen Eintrag hier festgehalten, obwohl sie während der gleichen Spaziergänge in Ryazan entstanden sind bei denen auch die anderen Fotos der Stadt geschossen wurden.
Video Signal provided by Skylink Webcam
Music by Aydio (Track + Deltitno) http://dustedwax.org/dwk031.html
Webcam Location: Рязань, перекресток ул. Гагарина – ул. Дзержинского
done with curl, bash scripting, mencoder, ffmpeg, PiTiVi and Music under a Creative Commons License
Nach dem ersten Wochenende und einigen Spaziergängen durch die Stadt, war Sightseeing bei einer Bootsfahrt auf dem Fluß “Oka” angesagt. Sehr entspannend bei nem Gläschen Martini Asti zum Anstoßen und einer frischen Brise im Rücken im Vergleich zur windstillen Hitze in der Innenstadt